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Überraschungsfilm

Draußen vom Walde, da komm ich her,
ich muss euch sagen, es Weihnachtet sehr.

Nach den 500 Tagen Sommer, die wir hier in Ilmenau bekanntlich haben, ist das das Ende. Aber bevor wir in die Weihnachtspause gehen, haben wir noch eine Überraschung.
Wir haben uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen und zwar ein Rätsel zu unserem Weihnachtsfilm. Wenn du ganz genau liest, findest du vielleicht heraus, um welchen Film es sich handelt.
Unser Überraschungsweihnachtsfilm verspricht so einiges! Partys, Traditionen, jede Menge Spaß und Weihnachtspullover, aber keine Geschenke, kein Christkind und kein Kamingerumpel.
Es wird ein Falconflug der Gefühle. Liebe liegt in der Luft, neben so manch anderen wohltuenden Duftnoten. Dabei droht alles im Chaos zu versinken, aber wir lachen nur drüber.

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Mustang

Nachdem ihre Eltern gestorben sind, wachsen die türkische Lale und ihre vier Schwestern bei ihrer Großmutter auf. Als die fünf Mädchen am letzten Schultag mit ein paar Jungs im Meer den Ferienbeginn feiern, sorgt dies in der konservativen Nachbarschaft für Unmut. Da der Onkel um den Ruf der Familie fürchtet, werden die Mädchen von nun an zu Hause eingesperrt und bis zu ihren Hochzeiten zu Hausfrauen erzogen. Für die von Freiheitsdrang getriebenen Schwestern beginnt nun ein Kampf gegen das Patriarchat des Onkels. Die Geschichte wird aus Sicht der jüngsten der fünf Schwester, Lale, erzählt. Durch ihren unbekümmerten Blick auf die Welt wird der Zuschauer auch in Verbindung mit den farbenfrohen Bildern der Regisseurin in ein Wechselbad der Gefühle geworfen. Vom ekstatischen Besuch eines Fußballspiels, direkt in die hoffnungslose Realität einer Zwangsheirat. Mustang ist mit seiner Kritik daran, wie Frauen in der ländlichen Türkei behandelt werden, ein sehr politischer Film. Vor allem aber ist er ein grandios in Szene gesetztes Drama, das auf allen Ebenen überzeugt und zurecht für einen
Oscar nominiert wurde.

Titel: Mustang
Produktion: Türkei, Frankreich, Deutschland / 2015
Regisseur: Deniz Gamze Ergüven
Drehbuch: Deniz Gamze Ergüven, Alice Winocour
Kamera: David Chizallet, Ersin Gok
Musik: Warren Ellis
Schauspieler:
Technik: Farbe / 97 Minuten
Trailer: Youtube
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Die Feuerzangenbowle

Auch dieses Jahr zeigen der VDI Studenten und Jungingenieure Ilmenau zusammen mit dem Fachgebiet Kunststofftechnik und dem HFC den Kultstreifen DIE FEUERZANGENBOWLE in der kalten Vorweihnachtszeit.
Jeder Studenierende kennt die Geschichte des legendären Dr. Johannes Pfeiffer (nur echt mit drei f), der noch einmal die Schulbank drückt. In angeheiterter Herrenrunde bei Feuerzangenbowle erzählen sich die Honoratioren von ihren Schulstreichen. Der junge Schriftsteller Pfeiffer wurde als Kind „nur“ von einem Privatlehrer unterrichtet und kann demnach bei diesen Geschichten nicht mithalten. So beschließt er eine Rückkehr an die Schule – und zwar als Schüler.
Als Primaner getarnt erlebt er alles, was zu einer richtigen Schülerkarriere gehört. Angefangen bei unzähligen Klassenbucheinträgen, über eine schwatzhafte Zimmerwirtin, gnadenlos bimmelnde Wecker zu unmöglichen Uhrzeiten und einsame Zeiten im Karzer bis hin zur Schülerliebe mit dem Namen Eva.
Damit ihr dabei nicht verdursten müsst, gibt es natürlich wieder passend zum Film echte Feuerzangenbowle.
Aber: Jeder nor einen wönzigen Schlock“!
Lasst euch diese Tradition nicht entgehen.

Ab 19 Uhr gibt es Feuerzangenbowle & um 20.15 beginnt der Film. Der Eintritt ist kostenlos!

Titel: Die Feuerzangenbowle
Produktion: Deutschland / 1944
Regisseur: Helmut Weiss
Drehbuch: Heinrich Spoerl
Kamera: Ewald Daub
Musik: Werner Bochmann
Schauspieler: Heinz Rühmann, Erich Ponto, Karin Himboldt, Paul Henckels, Hans Leibelt, Hilde Sessak
Technik: SW / 94 Minuten
Trailer: Youtube